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Und schon wieder heißt es “Nur noch ein paar Tage…”

Noch eine gute Woche und dann ist es wieder so weit: Schwimmen, radeln, laufen und das mal wieder alles hintereinander und zwar ziemlich lange.

Da meine Vorbereitung für den ICAN Mallorca diesmal nicht ganz so optimal lief wie vor Klagenfurt bin ich irgendwie total gelassen, vielleicht ein wenig zu gelassen, denn DIE innere Spannung ist (noch) nicht da. Meine Rückenprobleme habe ich leider immer noch nicht in den Griff bekommen, obwohl ich mich 1x/ Woche habe behandeln lassen. Dazu kam noch ein anderes Problem, was mich nicht mein Radtraining vernünftig durchziehen ließ. Zwar ist die zweite Disziplin meine Stärke, aber einfach so kann ich leider auch keine 180 KM  gut in Aero Position fahren. Aber mal sehen, ein paar Tage sind es ja noch und im WK ist bekanntermaßen immer alles anders. Positiv denken! Und wer weiß für was die derzeitige Gelassenheit gut ist. Ich persönlich hatte meinen perfekten Tag in Klagenfurt und alles weitere ist nur noch ein obendrauf, dass “i”-Tüpfelchen quasi :)Ich werde natürlich wieder versuchen mein Bestes zu geben was an dem Tag möglich ist und was dabei herum kommt werden wir sehen :)

Für mich wird es meine 10. Langdistanz sein und danach ist erst einmal Schluß mit den “langen Schinken”. Mein Körper schreit förmlich nach Ruhe und die wird er dann erst einmal bekommen. Nicht nur das es mein 10. Langer sein wird, sondern endlich auch mal wieder ein Rennen mit Stephan zusammen. Ich hoffe sehr, dass Stephan auf Mallorca seinen perfekten Tag hat und einen guten WK macht mit dem er zufrieden ist. Er konnte die letzten Wochen gut trainieren und auch wieder laufen, auch wenn nicht wirklich lange Läufe dabei waren. Aber auf dem Rad wird er allen davon fahren. Uli, pass auf! ;)

Schwimmen wird ohne Neo sein, da es in den letzten Wochen sehr heiß war. Darauf freue ich mich… nicht auf das Schwimmen ohne Neo, dass ist mir eigentlich egal… sondern auf die Sommertage die wir (noch einmal) haben werden. Derzeit sind es um die 30 Grad. Für den WK sicher zu warm, aber der ist ja nur ein Tag ;)

Nun heißt es gesund bleiben und an die Startlinie kommen. Ich freue mich auf auf sonnige Tage mit Stephan und Familie Konschak!

Bis bald!

Eure Anja

Das kann ich gerade besonders gut: Abhängen und faul sein :)

Das kann ich derzeit besonders gut: Abhängen und faul sein :)

IRONMAN Austria 2011

Das Rennen ist nun drei Tage her und ich möchte gerne ein paar Zeilen zu diesen für mich wirklich sehr schönen Tag schreiben. Allerdings… ich weiß gar nicht so recht was ich groß schreiben soll, denn ich kann es recht kurz und knapp zusammen fassen: Ich hatte einen perfekten Tag, mit guten Armen und Beinen, einen starken Kopf, ein perfektes  Supporter Team um mich herum und auch die nötige Portion Glück, die bei so einem Rennen dazu gehört.

Ich konnte mir das komplette “Wunsch-Paket” abholen: Finishen (bei der Distanz immer noch keine Selbstverständlichkeit), eine Zeit unter 10 Stunden und eine Altersklassen Platzierung. Obendrauf kam noch die Qualifikation für Hawaii.

Die Anfahrt nach Klagenfurt am Mittwoch vor dem Rennen verlief ohne Probleme und vor Ort warteten auf Stephan, Thorsten und mich schon meine Eltern. Sie sind schon einige Tage vorher mit dem Wohnmobil los gefahren um ein schönes Plätzchen auf dem nahe gelegenen Campingplatz zu sichern. Die Tage bis zum Rennen bestanden aus ein wenig Training, Startunterlagen abholen, viele Freunde und Bekannte treffen, letzten Tipps und Gespräche vom Trainer abholen und natürlich essen und ausruhen.

Und dann war es auch schon Sonntag: Raceday, und ich habe es gesund und munter an die Startlinie geschafft, yeah! ;) Das war schon mal die halbe Miete.

Schwimmen

Nachdem ich im Kopf wirklich noch einige Blockaden wegen Marbella habe, ordnete ich mich wieder recht weit hinten und so weit es geht am Rand ein. Nach dem üblichen Gerangel am Anfang, das ich jedoch ganz gut hinbekommen habe (ich bin sehr schnell an den Rand geschwommen), konnte ich nach ca. 400m richtig mit dem schwimmen beginnen. Ich habe schnell bemerkt, dass ich auf meiner “Außen-Bahn” viele überholt habe.

Schwimmstart

Die letzten 900m waren im Lendkanal zurückzulegen, aber auch hier konnte ich recht gut durchschwimmen, obwohl es recht voll in diesem sehr schmalen Stück war. Toll war, dass mein Vater, der als Zuschauer am Rand gesessen hat, mich erkannt hat und ich ihn auch sofort sehen konnte! Kurz gewunken und mit einem Lächeln im Gesicht ging es weiter. Kurz vor dem Ausstieg schmerzte ganz kurz, doch recht heftig etwas an mein er rechten Hand. Was bzw. wie doll es war sollte ich allerdings erst auf dem Rad sehen.

1. Wechsel

Zur Wechselzone musste man einen ganz schönen “Walk” von ca. 400m zurücklegen. Dann die gewohnte Routine: Neo aus, Helm, Brille, Rad Schuhe und Startnummer aus den Wechselbeutel kippen, Neo rein, Helm und Brille auf, Starnummer um und mit den Schuhen in der Hand zum Rad, noch einmal gute 200m rennen. Nach 01:06h (Schwimmzeit 01:02h) saß ich auf meinem Rad.

Rad

Nachdem ich noch Stephan gesehen habe ging es auf die erste von zwei Rad Runden. Die Runden sind wunderschön und machen sicher eines der Highlights dieses IRONMAN’s aus: Die ersten Kilometer entlang des Wörthersee’s, danach vorbei an Seen und durch eine traumhaft schöne Landschaft. Eine Runde besteht aus 800 HM, die u. a. durch den Rupertiberg zusammenkommen.

Gleich am Anfang habe ich dann bemerkt, was das Ergebnis des stechenden kurzen Schmerzes beim Schwimmen war: Ich hatte einen recht großen Cut an meinem Ring- und Mittelfinger!  Und das blutete! Nachdem ich das mitbekommen habe realisierte ich erst einmal wie ich ausgesehen habe: Blut an meinen Beinen, Oberarmen, Rad Schuhen, vom Lenker ganz zu schweigen. Das ist natürlich auch sofort einem Race-Marshall aufgefallen. Die schauen nicht nur das sauber gefahren wird, sondern sortieren Athleten, die scheinbar Probleme haben, auch aus. Er zeigte auf mich und meinen Helm (klar, ich muss schon in der Wechselzone geblutet haben und dementsprechend hatte ich auch Blut am Helm) und wollte wissen was los ist. Ich habe ihm gesagt, dass es “nur” ein kleiner Schnitt  ist und ob er mir bitte ein Taschentuch geben könnte. Zum Glück gab er sich damit zufrieden und reichte mir ein Tuch, dass ich straff um meine Finger wickelte um die Blutung zu stoppen, denn ganz geheuer war mir das auch nicht.

Roadrunner in the slaughterhouse

Aber es hatte zum Glück geholfen und es hörte auf zu bluten. Allerdings konnte ich nicht richtig mit der rechten Hand an die Bremsen greifen, aber das hatte ich ja eh nicht so oft vor ;)

In der ersten Runde war es mir persönlich noch viel zu kalt und ich brauchte eine Weile um warm zu werden. Dennoch konnte ich von Beginn an mit Druck fahren und so waren nach 2:30h die ersten 90 KM geschafft.

Beep Beep !

Am Wendepunkt habe ich meine Lieben gesehen und das gab Kraft für die zweite Runde :) Da war es allerdings recht voll auf den ersten Kilometern, so dass ich nicht erneut meinen Rhythmus aufnehmen konnte, denn ich musste immer wieder bremsen um nicht zu dicht auf die anderen Athleten aufzufahren. Das war so ein großes Paket und ich wollte auf keinen Fall eine Zeitstrafe kassieren! Am ersten größeren Anstieg war dieses Problem allerdings zum Glück gelöst. Überraschenderweise standen am ersten Berg Stephan und Max, was mich so gefreut hat! :)

Nach weiteren 2:35h war der Radpart absolviert und somit war ich noch gut dabei um unter 10h zu bleiben.

2. Wechsel

Rad “zu Hause” abstellen, den Laufbeutel schnappen und ab ins Wechselzelt. Helm runter, Laufschuhe an (meine geliebten Saucony Kinvara – die beste Entscheidung überhaupt!), Startnummer nach vorn, Garmin schnappen und los ging der Marathon.

Laufen

Hier lief es, bis auf einen kurzen Moment, einfach nur prima. Nach den ersten vier Kilometern hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Ich hatte ständig einen Blick auf meinen Puls und “horchte” auf meine Beine. Die fühlten sich super an!

Leider ging gleich zu Beginn meine Garmin aus, was ich nicht sofort bemerkte und somit wußte ich nicht, wie lange ich ohne ‘Zeit stoppen’ gelaufen bin. Ich habe dann einfach mit 10 min gerechnet.

Nach Ende der ersten Runde bekam ich kurz Probleme in Form von – einer Art -  Seitenstechen. Diese waren mir aber aus dem Training bekannt  und ich wußte was zu tun war: Gehen und tief atmen. Die Schmerzen sind so heftig, dass ich es leider nicht durch langsameres Laufen weg bekomme. Das gab natürlich einen kurzen Schrecken, denn ich wußte nicht wie lange ich damit zu tun haben werde. Aber zum Glück hatte ich das Problem nach ca. 3 min im Griff und konnte weiter laufen. Und ich lief und lief und das fühlte sich einfach nur gut an! Naja, ich will mal nicht übertreiben, aber so gut wie bei diesem IM Marathon habe ich mich wirklich noch nie gefühlt. Ich hatte wirklich das Gefühl zu laufen und nicht vor mich hin zu “arbeiten”.

Ab KM 32 wurde es natürlich schwerer, aber das ist normal. Stephan meinte dann kurz zu mir, nur noch unsere Bäcker Runde und das hat geholfen :)

Finishline

Und dann war es so weit: Die Finishline kam immer näher. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass selbst mit meinen 10 min die ich immer rauf gerechnet habe, ich einen Marathon um die 3:30h gelaufen sein musste. Das bedeutete eine Endzeit unter 10h. Als ich dann die Uhr im Blick hatte konnte ich nicht fassen was ich sah: 09:38h! Es kam kurz der Gedanke, ob das wirklich meine Zeit sein kann. Aber klar, der Start ist für alle gleich. Ich war so unfassbar glücklich dass ich die letzten Meter nur noch gegangen bin und die Stimmung genossen habe :) Im Ziel stand dann auch gleich Stephan, der mich mit Tränen in den Augen in die Arme genommen hat. Wir haben es beide zusammen geschafft!

Und da bin ich auch schon an der Stelle, wo ich mich bedanken möchte bei den Menschen, die mich die ganzen Monate und Wochen zuvor unterstützt haben, um diese Leistung zu bringen:

Als erstes ist es natürlich Stephan. Aufgrund seiner Verletzung konnte er seit Wochen nicht mehr laufen und hat mich bei meinen langen Koppelläufen mit dem Rad unterstützt, meine Stimmungsschwankungen ertragen und mich immer wieder motiviert und mir versucht mehr Selbstvertrauen in meine Leistung zu geben. ICH LIEBE DICH! Dein Rennen wird auch noch kommen!

Mein Freund und ich

Dann kommen natürlich mein Trainer Uli und seine Frau Katja. Ohne eure Pläne, die mich oft zur totalen Erschöpfung gebracht haben, hätte sich das Rennen nicht so gut angefühlt. Ihr habt mehr in mir gesehen als ich selber. Danke für die vielen Telefonate, für das wunderschöne Trainingslager und für die “Schlüsseleinheiten” :)

Dann natürlich meine Eltern, die mich selten zu Gesicht bekommen haben. Und wenn ich da war, Verständnis dafür hatten, dass ich gleich nach dem Essen weg geschlafen bin :)

Das gleich gilt für meine/ unsere Freunde.

Und natürlich ein großes Dankeschön an Alle, die mich/ uns unterstützen!

Den Slot für die Weltmeisterschaft auf Hawaii habe ich nicht angenommen. Ich hatte das Glück, dass ich schon zwei mal dort starten und finishen konnte und letztes Jahr gemeinsam mit Stephan dort eine wunderschöne Zeit verbracht habe.

Nun ist es doch ein wenig mehr geworden was ich zu “Papier” gebracht habe ;) Aber es war ein wirklich besonderer Tag für mich und der muss erst einmal verarbeitet werden.

Die nächsten Tage werden wir noch am idyllischen Wörthersee verbringen, die Seele baumen lassen und einfach nur Urlaub machen.

Liebe Grüße,

Eure Anja

Es läuft – Winterlaufserie Teil 2

Mit einem Wochenende “Ruhe” bei der Winterlaufserie des BSV stand heute der abschließende Halbmarathon an. Um es kurz zu machen: Neue Bestzeit über diese Distanz!

In Zahlen heißt das bei mir eine 1:30h, zwei Minuten schneller als bisher (auf der gleichen Strecke mit ähnlichen Bedingungen). Jeder Läufer wird jetzt denken “naja, so schnell ist das ja auch nicht”, aber wer mich kennt weiß, dass diese Disziplin nicht gerade zu meinen Stärken gehört. Daher habe ich mich wirklich sehr gefreut und läßt mich positiv auf die nächsten Veranstaltungen blicken :0)

Die nächste “Veranstaltung” wird aber erst einmal das 10 tägige Trainingslager auf Fuerteventura werden. Da freue ich mich schon sehr drauf: Viel Sonne und viel Training. Und bis dahin heißt es allen Viren und Bakterien aus dem Weg zu gehen und gesund zu bleiben. Besonders wichtig nach so einer intensiven Einheit wie heute.

Und nun heißt es Beine hochlegen und ausruhen… bis es morgen wieder mit neuen Kräften weiter geht :0)

Eure Anja

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Rutschgefahr beim (Halb)Stundenpaarlauf

Heute stand, wie schon in den letzten zwei Jahren, der Stundenpaarlauf auf dem (Abend) Programm. Da das Sport-Outlet24 Team (bestehend aus Stephan und meiner Wenigkeit) gesundheitlich angeschlagen ist haben wir uns entschieden, nur über die 30 min an den Start zu gehen. Als wir jedoch zum Sportplatz kamen kam die Frage auf, ob wir überhaupt starten sollten: Die Bahn war sooo rutschig!

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Somit lag die Hauptaufgabe darin sich nicht hinzulegen oder noch viel schlimmer, sich etwas zu zerren. An schnelles Laufen war somit nicht im Geringsten zu denken. Zum Glück habe ich die 30 min Sturzfrei überstanden und Spaß hat es auch gemacht, weil es ja allen anderen genau so ging: Man konnte schon sehr viele lustige Bewegungen sehen, vor allen wenn es um die Kurven ging ;0)

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Es ist zwar kein Intervalltraining geworden, aber die Koordination wurde heute auf jeden Fall geschult ;0) Und im nächsten Jahr sind wir wieder am Start, dann hoffentlich bei besseren Bedingungen.

Liebe Grüße,

Eure Anja

Marathonstaffel

Am vergangenen Sonntag fand wie immer im November auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof die Marathonstaffel statt.

Ich bin für ELIXIA in einer Mix-Staffel gestartet und als Startläuferin musste ich 12,2KM laufen. Leider lief die Organisation vom ELIXIA nicht besonders gut und so habe ich erst um 10:25h den Chip und die Startnummer bekommen… und um 10:30h war Start! Einlaufen, warm machen – Fehlanzeige. Aber mein Puls war aufgrund der ganzen Aufregung trotzdem sehr hoch :0(

Somit stand ich fast am Ende des Startfeldes. Das bedeutete, dass ich erst nach 1,5 min mit dem Laufen beginnen konnte. Aber egal, es ging ja um nichts. Ich brauchte eine Weile bis ich auf “Betriebstemperatur” gekommen bin, aber dann konnte ich konstant mein Tempo halten. Es ist schon ein tolles Erlebnis auf einer ehemaligen Start- bzw. Landebahn zu laufen! Nach 9 KM konnte ich sogar noch einmal “Dampf” machen und mein Tempo steigern… es ging ja schließlich ins Ziel ;0)

Somit konnte ich nach 53 min meinen imaginären Staffelstab an Stephan übergeben, der 10 KM zu laufen hatte (die er übrigens in knapp unter 40 min abspulte!).

Dies war nun schon der zweite Trainingslauf mit Startnummer. Aber genau diese Startnummer macht es aus das man sich mehr fordert, als wenn man alleine durch die Landschaft läuft. Es macht einfach Spaß bei solchen Lauf Events teilzunehmen, es ist nicht nur ein super “Trainingsmittel”, sondern man trifft immer wieder viele Freunde und Bekannte.

Am kommenden Wochenende geht es in den Harz zu Freunden. Dort wird dann erst einmal meine Schwimmtechnik genau unter die Lupe genommen, denn jetzt ist genau die Zeit um an dieser zu arbeiten… um in der kommenden Saison zu schwimmen wie ein Fisch ;0) Na mal sehen, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss.

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Und in zwei Wochen steht wieder der Stundenpaarlauf auf dem Programm, aber diesmal laufen wir nur 30 anstatt 60 min.

Wie es mir ergangen ist werde ich dann berichten. Ich habe jetzt schon Respekt, denn das ist der erste Kontakt mit einer Bahn seit Ewigkeiten!

Liebe Grüße,

Eure Anja

Berlin-Marathon – Wat’n Spaß!

Nicht wirklich. Und das lag nicht nur an dem Wetter.

Obwohl, bis KM 12 hatte ich wirklich Spaß. Aber dann… Ab KM 12 bis KM 32 hatte ich ein Tief, zwischen KM 32 und 37 ging es mir richtig bescheiden und ab KM 37 kam die “zweite Luft”. Obwohl das auch übertrieben ist, denn die Mehr-Anstrengung die mich fast hat kollabieren lassen brachte auf der Uhr nur ein plus von ungefähr 3Sek/KM. Ich glaube die zweite Luft ist dann doch was anderes ;0)

Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Lauf zufrieden (ist eine 3:26h geworden). Ich hatte ja schon bei meinen letzten Trainingsläufen (nachdem ich wieder gesund war) gemerkt, dass es nicht mehr so “rund” lief: Der Puls hoch, das Tempo tief.

Schön war auch, dass ich mit Stella einige Kilometer zusammengelaufen bin. Sie hat sich den Marathon wirklich spitzenmäßig eingeteilt und lief fast konstant die 42KM! Ich habe diesmal das gemacht was man nicht machen soll: Am Anfang alles was geht, damit man sich dann ein schönes Polster für die zweite Hälfte zurecht legt ;o) Wir alle wissen was das bedeutet.

Ein großes Danke auch noch für den prima Support an der Strecke: Allen voran natürlich Stephan und Max, meinen Eltern und natürlich auch Konna und Levi! Bei dem Wetter… ihr seid Klasse! Es war ein sehr schönes Wochenende mit unseren Österreichischen Gästen. Es war wirklich lustisch mit euch!

Nun heißt es aber erst einmal “Saisonpause”. Am Samstag geht es nach Hawaii und dort werde ich höchstens mit den Fischen und Schildkröten um die Wette schwimmen.

Aloha :0)

Ende Oktober kommt meine Platte raus (Schlüsselbein) und somit werde ich erst Anfang Dezember wieder ins Training einsteigen können. Ganz schön lange hin, aber  so hat mein Körper nun endlich mal Zeit sich richtig zu erholen. Durch den frühen IRONMAN auf Lanzarote war die Saison doch recht lang, auch wenn ich nicht wirklich viele Wettkämpfe gemacht habe. Das soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder anders werden!

Genaue Wettkämpfe stehen noch nicht fest (bis auf den IRONMAN Austria), aber in meinem Kopf sind natürlich schon wieder ein paar Pläne. Aber dazu später mehr.

Ich werde mich melden wenn wir auf der anderen Seite der Erdkugel angekommen sind.

Aloha!

Eure Anja

Vor dem Start konnte ich noch Lachen

Vor dem Start konnte ich noch Lachen

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Danach – Nein, ich habe keinen blauen Lippenstift aufgetragen ;0)

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Stella und ich – das Lachen ist uns zum Glück nicht vergangen

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Zja, was soll ich schreiben. Leider kann ich nicht schreiben das meine Chemiebomben Wunder gewirkt haben. Ich bin nicht gesund, dass ist klar. Aber meine Pulswerte sind nicht total daneben. Ich hatte gestern Morgen einen Ruhepuls von 43. Normalerweise liegt er bei 37, also nur fünf Schläge Differenz. Diese können auch schon alleine von der vielen Ruhe der letzten Tage resultieren. Und fünf Schläge Unterschied ist nicht viel und zu vernachlässigen.

Heute bin ich kurz Rad gefahren und habe genau darauf geachtet was mein Puls macht. Nach ein paar kurzen Antritten geht der Puls hoch und viel wichtiger, er fällt auch wieder runter. Wenn nur diese Halsschmerzen nicht wären :0(

Ich habe mich jetzt dazu entschieden, dass ich es auf jeden Fall versuchen werde. Da ich beim Rad fahren 3x an der Wechselzone vorbeikomme, kann ich also jederzeit aussteigen. Denn klar ist, dass mir der Marathon das “Genick brechen” kann. Außerdem bin ich vor ein paar Stunden ganz unerwartet zu einem neuen Neo gekommen und der schwimmt fast von alleine ;0) Aber dazu gibt es einen neuen Blogeintrag.

Nun heißt es das Rad fertig zu machen, die Beutel zu packen und alles weg bringen.

Drückt mir die Daumen, vielleicht stehe ich ja morgen auf und alles ist gut. Denn das Wasser Glas ist immer halb voll und nicht halb leer ;0)

Liebe Grüße… und bleibt gesund!

Eure Anja

Irgendwann ist immer das Erste mal…

… denke ich mir und somit werde ich am Wochenende zum ersten mal bei einem Sprint-Triathlon starten. Ja, genau, einem Sprint!

Das sind in diesem Fall 650m schwimmen, 15Km Rad und 5Km laufen. Oh man, dass kann was werden. Wenn ich mir meine Socken zum Laufen anziehe, sind die anderen schon im Ziel, aber ich habe keine Lust auf Blasen an den Füßen eine Woche vor Köln. Geplant war eigentlich auch, dass wir den Sprint als Staffel angehen, aber leider ist der Schwimmer ausgefallen und so schnell kein anderer “aufzutreiben”. Naja, und noch einmal zum Wechsel-Üben ist es sicherlich nicht schlecht. Mal sehen wie und was das wird :0) Und da Stephan dort bei dem “Drittel Ironman” startet und bevor ich nur rumstehe, kann ich auch mitmachen… danach ist ja immer noch genug Zeit zum stehen (nicht das damit verstanden wird, dass Stephan so lange braucht ;0))

Mittlerweile bin ich auch wieder recht zuversichtlich das ich WIRKLICH mitmachen kann, denn das sah am Montag ganz anders aus: Am Sonntag Abend waren wir bei Freunden zum Grillen und haben draußen gesessen. Da muß mich etwas gestochen haben, was ich in dem Moment  aber nicht mitbekommen habe.  Am Montag Morgen war mein Fuß so angeschwollen, dass ich nicht mal in meine Flip Flops gepasst habe! Da ich es mit Hochlagern und Kühlen nicht hinbekommen habe und die Nacht auf Dienstag so schlimm (der Fuß war so heiß und blau geschwollen) war, bin ich Dienstag sogar zum Arzt. Und wer mich kennt weiß, dass ich mich da nicht so schnell blicken lasse. Aber so ein paar Tage vor einem Ironman wird man dann doch recht schnell nervös und fragt sich was das ist.

Es ist (mittlerweile zum Glück “war”) eine sehr starke allergische Reaktion auf einen -wohl verunreinigten- Mückenstich! Zum Glück haben drei Tage komplette Ruhe, Kühlpacks, Antiallergikum, Spritzen und Hochlagern dazu geführt, dass ich heute wieder meinen Knöchel sehen konnte, die Entzündung so gut wie raus ist und ich wieder in Schuhe gepasst habe.

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So wird es zum Glück nie langweilig ;0)

Wenn das Wetter mitspielt und ich am Sonntag beim Sprint starte, werde ich natürlich umgehend berichten.

Was natürlich noch erwähnt werden muss: Am Sonntag ist der Ötztaler Radmarathon! Und am Start in diesem Jahr Ramona und Alex und Nils von Sport-Outlet24. Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch ganz viel Spaß, gute Beine und schönes Wetter! Und freuen uns natürlich auch auf das Video von euch “danach” ;0)

Bis dahin liebe Grüße und immer schön auf die Mücken achten!

mucke

Eure Anja

Neuruppiner Triathlon

Nach langer Abstinenz bzw. Nicht-schreiben auf meiner Seite gibt es heute mal wieder einen kleinen Eintrag.

Kurz zu den letzten Wochen: Nach Lanzarote war ich erst einmal krank, aber so richtig. Nicht nur körperlich war ich ausgesaugt, auch mental war ich sehr müde. Ich hatte noch nie einen IRONMAN bestritten, der mich körperlich und mental so ausgepowert hat wie Lanzarote. Aber nun, mit einigen Wochen Abstand, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung. Und das wichtigste war, dass ich gekämpft und nicht aufgegeben habe. Und natürlich: Es war der erste gemeinsamme IRONMAN mit Stephan :o)

Heute fand in Neuruppin ein Triathlon über die olympische Distanz statt. Die Veranstalter sind die gleichen wie vom Ruppiner Duathlon und da ich den so mag, musste ich nicht lange überlegen als Stephan meinte “Komm, da fahren wir auch mal hin und machen mit!”.
Da es in den letzten Tagen schon sehr warm war fand das Schwimmen ohne Neopren statt. Für viele ein Grund zum verzweifeln, ich fand es super. Nach der typischen Waschmaschine zu Beginn des Rennens habe ich schnell meinen Rythmus gefunden. Ohne Neo schwimme ich einfach viel “freier” und entspannter. Nach 27′ waren die 1,5KM (viele meinten allerdings, dass es doch eher ein paar Meter mehr waren) absolviert.
Dann ging es auf das Rad. Ich wußte überhaubt nicht, was ich zur Zeit drauf habe. Aber es lief gut, richtig gut! Und es hat Spaß gemacht! Und das war mir für heute das Wichtigste: Spaß haben!

Okey, bei KM 8 beim Laufen war es nicht mehr ganz so spaßig, dafür sehr heiß. Aber das ist ja das Gute an einer Kurzdistanz: Es sind nur 10 KM und die gingen dann auch recht zügig vorbei. Und im Ziel war ich dann die Erste. Cool, und das auf einer Kurzdistanz ;o)

Das hat mich natürlich gefreut, zumahl ich damit überhaubt nicht gerechnet habe. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit gewohnt liebevoller Organisation, netten Leuten und für mich nicht ganz unwichtig: Ich habe mich gut (sehr gut auf dem Rad) gefühlt und hatte Freude an dem Rennen und das ist mir ehrlich gesagt wichtiger als der Sieg gewesen. Vielleicht war es für mich ein Motivationskick um wieder in ein richtiges Training für den zweiten Saisonhöhepunkt zu finden: Am 5. September starte ich beim Cologne 226. Aber bis dahin ist noch ein bissel Zeit und mal sehen wie es in den nächsten Tagen und Wochen so läuft. Ich werde berichten.

Sonnige Grüße,
Eure Anja

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Ruppiner Duathlon – 2. Platz, aber mit viel “Aua”

Nun auch schon wieder über eine Woche her möchte ich trotzdem noch den Bericht von Duathlon “nachreichen”. Ich war mittlerweile zum dritten Mal beim Ruppiner Duathlon am Start (mittlerweile haben wir nun auch schon ein kleines Tassen-Service zusammen =0). Das Wetter war prima und ich freute mich sehr auf den Wettkampf. Da die Woche trainingstechnisch sehr anstrengend und der Duathlon der letzte “Peak” der dritten Belastungswoche war, hielten sich meine Erwartungen in Grenzen. Vor Ort waren dann wieder “die üblichen Verdächtigen”, denn viele nutzen diesen Duathlon zum Saisoneinstieg. Und was wieder für Material aufgefahren wurde, echt der Wahnsinn! Aber wirklich schön für’s Auge.

Der Startschuss fiel und los ging’s. Für mich natürlich nicht ganz so schnell wie bei den anderen, denn ich bin einfach ein “Diesel” und brauche eine Weile bis ich in Schwung komme. Und fünf Kilometer… puhh… die sind verdammt kurz und anstrengend! Dann sind es auch keine flachen Kilometer, sondern es geht erst über ein Feld, dann durch den Wald, dann eine Wiese… also alles nicht meins =0

Irgendwann kam auch ich in die Wechselzone. Da mein letzter Wechsel bzw. mein letzter Wettkampf nun schon sehr lange her war (Unfall…) hatte ich echt ein wenig Panik und habe natürlich auch in der Aufregung ein paar Dinge durcheinandergebracht, aber dafür sind ja “Trainingswettkämpfe” da. Als ich dann auf meinem Rad saß war alles gut, nun konnte die Verfolgung beginnen. Welche Verfolgung? Ich wußte null an welcher Position ich war und es hat mich eigentlich auch nicht wirklich interessiert, da ich ganz schön mit mir zu kämpfen hatte. Meine Beine haben von dem Training in der Woche gebrannt… aua! Ich konnte gar nicht richtig drücken. Da es aber eine Wendepunkt Strecke ist sieht man irgendwann an welcher Position man ist. Und auf einmal war SIE vor mir, die schnelle Kurzdistanztriathletin =0. Ich bin dann zwar vorbeigefahren, aber habe nicht wirklich versucht “Abstand” reinzubekommen, denn ich konnte einfach nicht schneller. Zum Glück war der Wind auf dem Rückweg nicht mehr ganz so schlimm, aber von dem erhofften famosen Rückenwind war auch nichts zu merken. Gutes Training für Lanzarote.

Ich kam dann als erste in die zweite Wechselzone und der zweite Wechsel klappte auch besser als der erste. Nach dem zweiten Kilometer allerdings dachte ich schon “ach, nur mal kurz stehen bleiben, wie schön wäre das”. Ich bin dann zwar weitergelaufen, aber als mich “die schnelle Kurze” =0 überholte dachte ich wirklich für einen kurzen Moment ich stehe.  Juliane flog förmlich an mir vorbei! Und das sah so gut aus! Die letzten Kilometer habe ich dann auch noch geschafft und lief als zweite Frau ins Ziel. Man war ich platt und ich habe sofort gedacht “Gut das jetzt eine Woche Ruhe kommt!” .

Die Woche Ruhe (die Woche ist so schnell vergangen! =0) ist nun auch schon wieder vorbei und ab morgen beginnen die letzten zwei Trainingswochen für den IRONMAN Lanzarote. Am 15. geht es dann los, ich kann es kaum noch erwarten und freue mich schon sehr. Nun ist das Oberste Gebot Gesund zu bleiben und gut auf sich zu achten, damit ich es an die Startlinie schaffe =0.

Drückt mir die Daumen und bleibt auch ihr gesund und munter!

Liebe Grüße,

Eure Anja

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