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ICAN Triathlon Mallorca – Meine zehnte Langdistanz!

Das war sie nun, meine 10 Langdistanz. Und mein 10. Finish! Ich bin stolz darauf, dass ich alle Rennen nach Hause bringen konnte, auch wenn es nicht immer leicht war. Wie auch bei diesem Rennen, aber dazu gleich mehr.

Meine erste Langdistanz war die Challenge in Roth 2005, die ich  in 11:23h gefinisht habe (noch mit umziehen usw. ;)).

2006 folgte mein erster IRONMAN in Österreich, bei dem ich mich für die IRONMAN World Championships auf Hawaii qualifizieren konnte.

2007 startete ich wieder beim IM am wunderschönen Wörthersee und bei der Bodensee Tri-Challenge (die es leider nicht mehr gibt).

2008 folgte der Start beim IM Germany in Frankfurt, bei dem ich mich wieder für Hawaii qualifizieren konnte.

2009 musste ich leider auslassen: Geplant war ein Start in Roth, aber ein Unfall mit Schlüsselbeinbruch zwei Wochen vorher kam dazwischen. Eine sehr bittere Efahrung, aber auch da muss man durch.

2010 habe ich dann dafür einen Traum von mir erfüllt: Ein Start beim IM Lanzarote. Das Rennen war alles andere als traumhaft und mein bis dahin härtester Kampf überhaupt, aber auch dieses Rennen habe ich zu Ende bringen können, auch wenn ich es sehr lange nicht geglaubt habe.

Und in diesem Jahr folgte dann wieder der IM Österreich (der dritte Start kam zustande, weil es Stephan’s Wunsch war dort zu starten, der dann leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte). Für mich war dieses Rennen MEIN Rennen! Und ich konnte meinen Traum die 10h Marke zu knacken erreichen: Am Ende des Tages stand eine 9:38h auf der Uhr :)

Eigentlich der perfekte Zeitpunkt um erst einmal ein wenig Pause von der Langdistanz zu machen, aber für mich stand schon lange fest, dass ich erst ein Päuschen einlegen werde wenn ich 10 Stück “in der Tasche” habe. Und somit musste noch ein Rennen her. Eigentlich wäre Hawaii perfekt gewesen (qualifiziert hatte ich mich wieder), aber wir haben uns dagegen entschieden.

Da ich im April die Mittelstrecke beim ICAN Triathlon in Marbella  gewonnen habe wurde ich vom Veranstalter für die Langdistanzpremiere auf Mallorca eingeladen. Da mussten wir nicht lange überlegen und haben einfach den Ali’i Drive gegen den Ballermann getauscht :) Und so kam es zu meinem 10. Langdistanzrennen.

Bevor ich dazu komme möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich alle Wettkämpfe auf ein und demselben Rad (meinem ersten Zeitfahrrad) gemacht habe! Das war mein bester Kauf und daher noch einmal ein FETTES DANKESCHÖN an Markus und Ingo (damals noch vom Ausdauertempel)! Ihr habt mich damals super beraten! Und mein Radsplit war nicht unwesentlich an meinen Zeiten beteiligt ;)

Ich habe schon im Vorfeld gemerkt, dass ich nicht mehr “bereit” war für ein Rennen, dass über so eine lange Zeit geht. Ich war ausgebrannt und müde. Aber wie schon erwähnt konnte Stephan in Klagenfurt nicht starten und somit habe ich mich die letzten Wochen durch das Training “gekämpft”. Dazu kamen noch gesundheitliche Probleme die einen zweite 100%ige Vorbereitung nicht zuließen. Ich hatte 110% von Januar bis Juli gegeben und das habe ich in den letzten Wochen gespürt. Trozdem habe ich mich auf den Wettkampf gefreut, schließlich sollte es die 10. werden, ich war wieder einmal mit Stephan am Start, Uli startete ebenfalls und Katja und Laetitia waren auch dabei.

Also Bedenken hin oder her, ich war nicht so zuversichtlich und “wild” auf das Rennen wie vor Klagenfurt, andererseits die Ruhe selbst, da ich wußte, dass ich MEIN Rennen schon hatte. Und das war auch mal gut: Keine Aufregung oder innere Anspannung zu spüren ;) Daher auch die Entscheidung gegen den Zeitfahrhelm.

Der Tag läßt sich somt auch relativ unspektakulär zusammenfassen:

Schwimmen war super. Aufgrund der heißen Temperaturen wurde der Neo nicht erlaubt und dennoch bin ich locker und ohne Probleme nach 1:04h mit dem ersten Teil fertig gewesen. Auf dem Rad bin ich schon mit “Druck” gefahren, aber eben auch nicht mehr. Ich habe mich die ganze Zeit sehr gut gefühlt, habe mir das drum herum angeschaut, immer nach Stephan und Uli Ausschau gehalten und mich gefreut. Die Strecke war traumhaft! Mit 1500 HM nicht flach, aber sehr kurzweilig. Nach 5:29h war auch das erledigt.

Das der Marathon bei den Temperaturen nicht einfach wurde war klar. Ich bin los und bis KM 15 war auch noch alles ok. Dann fing der Kampf an, der Kampf gegen mich selbst. Ich war soooo müde! Ich habe es dennoch geschafft die ganze Zeit zu laufen. Als ich Stephan das dritte Mal sah habe ich kurz gefragt ob er unter 10h bleiben kann und als er nickte dachte ich mir nur noch “das ist das Wichtigste, und du bringst das Ding jetzt nach Hause und dann ist Ruhe”. Und so war es dann auch: Nach 3:45h war der Marathon geschafft und ich glücklich, aber mental total leer. Zusätzlich konnte ich mich noch über den 3. Gesamt Platz freuen.

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Glücklich und "ausgebrannt" zugleich :)

Das Schönste war, dass Stephan mich mit einem breiten Grinsen im Ziel empfangen hat. Endlich hatte auch er SEIN Rennen und konnte mit einer neuen Bestzeit finishen: 9:49h! Und das bei der Vorgeschichte mit seinem Schienbein und damit einhergehend 8,5 Wochen Laufpause! SUPER, PRIMA, TOLL! :)

Auch Uli hat ein Bilderbuch Rennen hingelegt: 8:40h und 3. Gesamt! Und die Premie für den schnellsten Marathon konnte er sich auch noch abholen! Noch einmal:GLÜCKWUNSCH!

Ich werde nun das machen was ich mir die “letzen” 25 KM beim Marathon gewünscht habe: Ruhe, Ruhe, Ruhe. Saisonpause ist eingeläutet. Training ohne Plan, nur nach Lust und Laune und gaaanz viel schlafen :)

Jetzt aber: Abhängen! ;)

Jetzt aber: Abhängen!

Bis bald!

Eure Anja

Und schon wieder heißt es “Nur noch ein paar Tage…”

Noch eine gute Woche und dann ist es wieder so weit: Schwimmen, radeln, laufen und das mal wieder alles hintereinander und zwar ziemlich lange.

Da meine Vorbereitung für den ICAN Mallorca diesmal nicht ganz so optimal lief wie vor Klagenfurt bin ich irgendwie total gelassen, vielleicht ein wenig zu gelassen, denn DIE innere Spannung ist (noch) nicht da. Meine Rückenprobleme habe ich leider immer noch nicht in den Griff bekommen, obwohl ich mich 1x/ Woche habe behandeln lassen. Dazu kam noch ein anderes Problem, was mich nicht mein Radtraining vernünftig durchziehen ließ. Zwar ist die zweite Disziplin meine Stärke, aber einfach so kann ich leider auch keine 180 KM  gut in Aero Position fahren. Aber mal sehen, ein paar Tage sind es ja noch und im WK ist bekanntermaßen immer alles anders. Positiv denken! Und wer weiß für was die derzeitige Gelassenheit gut ist. Ich persönlich hatte meinen perfekten Tag in Klagenfurt und alles weitere ist nur noch ein obendrauf, dass “i”-Tüpfelchen quasi :)Ich werde natürlich wieder versuchen mein Bestes zu geben was an dem Tag möglich ist und was dabei herum kommt werden wir sehen :)

Für mich wird es meine 10. Langdistanz sein und danach ist erst einmal Schluß mit den “langen Schinken”. Mein Körper schreit förmlich nach Ruhe und die wird er dann erst einmal bekommen. Nicht nur das es mein 10. Langer sein wird, sondern endlich auch mal wieder ein Rennen mit Stephan zusammen. Ich hoffe sehr, dass Stephan auf Mallorca seinen perfekten Tag hat und einen guten WK macht mit dem er zufrieden ist. Er konnte die letzten Wochen gut trainieren und auch wieder laufen, auch wenn nicht wirklich lange Läufe dabei waren. Aber auf dem Rad wird er allen davon fahren. Uli, pass auf! ;)

Schwimmen wird ohne Neo sein, da es in den letzten Wochen sehr heiß war. Darauf freue ich mich… nicht auf das Schwimmen ohne Neo, dass ist mir eigentlich egal… sondern auf die Sommertage die wir (noch einmal) haben werden. Derzeit sind es um die 30 Grad. Für den WK sicher zu warm, aber der ist ja nur ein Tag ;)

Nun heißt es gesund bleiben und an die Startlinie kommen. Ich freue mich auf auf sonnige Tage mit Stephan und Familie Konschak!

Bis bald!

Eure Anja

Das kann ich gerade besonders gut: Abhängen und faul sein :)

Das kann ich derzeit besonders gut: Abhängen und faul sein :)

IRONMAN Austria 2011

Das Rennen ist nun drei Tage her und ich möchte gerne ein paar Zeilen zu diesen für mich wirklich sehr schönen Tag schreiben. Allerdings… ich weiß gar nicht so recht was ich groß schreiben soll, denn ich kann es recht kurz und knapp zusammen fassen: Ich hatte einen perfekten Tag, mit guten Armen und Beinen, einen starken Kopf, ein perfektes  Supporter Team um mich herum und auch die nötige Portion Glück, die bei so einem Rennen dazu gehört.

Ich konnte mir das komplette “Wunsch-Paket” abholen: Finishen (bei der Distanz immer noch keine Selbstverständlichkeit), eine Zeit unter 10 Stunden und eine Altersklassen Platzierung. Obendrauf kam noch die Qualifikation für Hawaii.

Die Anfahrt nach Klagenfurt am Mittwoch vor dem Rennen verlief ohne Probleme und vor Ort warteten auf Stephan, Thorsten und mich schon meine Eltern. Sie sind schon einige Tage vorher mit dem Wohnmobil los gefahren um ein schönes Plätzchen auf dem nahe gelegenen Campingplatz zu sichern. Die Tage bis zum Rennen bestanden aus ein wenig Training, Startunterlagen abholen, viele Freunde und Bekannte treffen, letzten Tipps und Gespräche vom Trainer abholen und natürlich essen und ausruhen.

Und dann war es auch schon Sonntag: Raceday, und ich habe es gesund und munter an die Startlinie geschafft, yeah! ;) Das war schon mal die halbe Miete.

Schwimmen

Nachdem ich im Kopf wirklich noch einige Blockaden wegen Marbella habe, ordnete ich mich wieder recht weit hinten und so weit es geht am Rand ein. Nach dem üblichen Gerangel am Anfang, das ich jedoch ganz gut hinbekommen habe (ich bin sehr schnell an den Rand geschwommen), konnte ich nach ca. 400m richtig mit dem schwimmen beginnen. Ich habe schnell bemerkt, dass ich auf meiner “Außen-Bahn” viele überholt habe.

Schwimmstart

Die letzten 900m waren im Lendkanal zurückzulegen, aber auch hier konnte ich recht gut durchschwimmen, obwohl es recht voll in diesem sehr schmalen Stück war. Toll war, dass mein Vater, der als Zuschauer am Rand gesessen hat, mich erkannt hat und ich ihn auch sofort sehen konnte! Kurz gewunken und mit einem Lächeln im Gesicht ging es weiter. Kurz vor dem Ausstieg schmerzte ganz kurz, doch recht heftig etwas an mein er rechten Hand. Was bzw. wie doll es war sollte ich allerdings erst auf dem Rad sehen.

1. Wechsel

Zur Wechselzone musste man einen ganz schönen “Walk” von ca. 400m zurücklegen. Dann die gewohnte Routine: Neo aus, Helm, Brille, Rad Schuhe und Startnummer aus den Wechselbeutel kippen, Neo rein, Helm und Brille auf, Starnummer um und mit den Schuhen in der Hand zum Rad, noch einmal gute 200m rennen. Nach 01:06h (Schwimmzeit 01:02h) saß ich auf meinem Rad.

Rad

Nachdem ich noch Stephan gesehen habe ging es auf die erste von zwei Rad Runden. Die Runden sind wunderschön und machen sicher eines der Highlights dieses IRONMAN’s aus: Die ersten Kilometer entlang des Wörthersee’s, danach vorbei an Seen und durch eine traumhaft schöne Landschaft. Eine Runde besteht aus 800 HM, die u. a. durch den Rupertiberg zusammenkommen.

Gleich am Anfang habe ich dann bemerkt, was das Ergebnis des stechenden kurzen Schmerzes beim Schwimmen war: Ich hatte einen recht großen Cut an meinem Ring- und Mittelfinger!  Und das blutete! Nachdem ich das mitbekommen habe realisierte ich erst einmal wie ich ausgesehen habe: Blut an meinen Beinen, Oberarmen, Rad Schuhen, vom Lenker ganz zu schweigen. Das ist natürlich auch sofort einem Race-Marshall aufgefallen. Die schauen nicht nur das sauber gefahren wird, sondern sortieren Athleten, die scheinbar Probleme haben, auch aus. Er zeigte auf mich und meinen Helm (klar, ich muss schon in der Wechselzone geblutet haben und dementsprechend hatte ich auch Blut am Helm) und wollte wissen was los ist. Ich habe ihm gesagt, dass es “nur” ein kleiner Schnitt  ist und ob er mir bitte ein Taschentuch geben könnte. Zum Glück gab er sich damit zufrieden und reichte mir ein Tuch, dass ich straff um meine Finger wickelte um die Blutung zu stoppen, denn ganz geheuer war mir das auch nicht.

Roadrunner in the slaughterhouse

Aber es hatte zum Glück geholfen und es hörte auf zu bluten. Allerdings konnte ich nicht richtig mit der rechten Hand an die Bremsen greifen, aber das hatte ich ja eh nicht so oft vor ;)

In der ersten Runde war es mir persönlich noch viel zu kalt und ich brauchte eine Weile um warm zu werden. Dennoch konnte ich von Beginn an mit Druck fahren und so waren nach 2:30h die ersten 90 KM geschafft.

Beep Beep !

Am Wendepunkt habe ich meine Lieben gesehen und das gab Kraft für die zweite Runde :) Da war es allerdings recht voll auf den ersten Kilometern, so dass ich nicht erneut meinen Rhythmus aufnehmen konnte, denn ich musste immer wieder bremsen um nicht zu dicht auf die anderen Athleten aufzufahren. Das war so ein großes Paket und ich wollte auf keinen Fall eine Zeitstrafe kassieren! Am ersten größeren Anstieg war dieses Problem allerdings zum Glück gelöst. Überraschenderweise standen am ersten Berg Stephan und Max, was mich so gefreut hat! :)

Nach weiteren 2:35h war der Radpart absolviert und somit war ich noch gut dabei um unter 10h zu bleiben.

2. Wechsel

Rad “zu Hause” abstellen, den Laufbeutel schnappen und ab ins Wechselzelt. Helm runter, Laufschuhe an (meine geliebten Saucony Kinvara – die beste Entscheidung überhaupt!), Startnummer nach vorn, Garmin schnappen und los ging der Marathon.

Laufen

Hier lief es, bis auf einen kurzen Moment, einfach nur prima. Nach den ersten vier Kilometern hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Ich hatte ständig einen Blick auf meinen Puls und “horchte” auf meine Beine. Die fühlten sich super an!

Leider ging gleich zu Beginn meine Garmin aus, was ich nicht sofort bemerkte und somit wußte ich nicht, wie lange ich ohne ‘Zeit stoppen’ gelaufen bin. Ich habe dann einfach mit 10 min gerechnet.

Nach Ende der ersten Runde bekam ich kurz Probleme in Form von – einer Art -  Seitenstechen. Diese waren mir aber aus dem Training bekannt  und ich wußte was zu tun war: Gehen und tief atmen. Die Schmerzen sind so heftig, dass ich es leider nicht durch langsameres Laufen weg bekomme. Das gab natürlich einen kurzen Schrecken, denn ich wußte nicht wie lange ich damit zu tun haben werde. Aber zum Glück hatte ich das Problem nach ca. 3 min im Griff und konnte weiter laufen. Und ich lief und lief und das fühlte sich einfach nur gut an! Naja, ich will mal nicht übertreiben, aber so gut wie bei diesem IM Marathon habe ich mich wirklich noch nie gefühlt. Ich hatte wirklich das Gefühl zu laufen und nicht vor mich hin zu “arbeiten”.

Ab KM 32 wurde es natürlich schwerer, aber das ist normal. Stephan meinte dann kurz zu mir, nur noch unsere Bäcker Runde und das hat geholfen :)

Finishline

Und dann war es so weit: Die Finishline kam immer näher. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass selbst mit meinen 10 min die ich immer rauf gerechnet habe, ich einen Marathon um die 3:30h gelaufen sein musste. Das bedeutete eine Endzeit unter 10h. Als ich dann die Uhr im Blick hatte konnte ich nicht fassen was ich sah: 09:38h! Es kam kurz der Gedanke, ob das wirklich meine Zeit sein kann. Aber klar, der Start ist für alle gleich. Ich war so unfassbar glücklich dass ich die letzten Meter nur noch gegangen bin und die Stimmung genossen habe :) Im Ziel stand dann auch gleich Stephan, der mich mit Tränen in den Augen in die Arme genommen hat. Wir haben es beide zusammen geschafft!

Und da bin ich auch schon an der Stelle, wo ich mich bedanken möchte bei den Menschen, die mich die ganzen Monate und Wochen zuvor unterstützt haben, um diese Leistung zu bringen:

Als erstes ist es natürlich Stephan. Aufgrund seiner Verletzung konnte er seit Wochen nicht mehr laufen und hat mich bei meinen langen Koppelläufen mit dem Rad unterstützt, meine Stimmungsschwankungen ertragen und mich immer wieder motiviert und mir versucht mehr Selbstvertrauen in meine Leistung zu geben. ICH LIEBE DICH! Dein Rennen wird auch noch kommen!

Mein Freund und ich

Dann kommen natürlich mein Trainer Uli und seine Frau Katja. Ohne eure Pläne, die mich oft zur totalen Erschöpfung gebracht haben, hätte sich das Rennen nicht so gut angefühlt. Ihr habt mehr in mir gesehen als ich selber. Danke für die vielen Telefonate, für das wunderschöne Trainingslager und für die “Schlüsseleinheiten” :)

Dann natürlich meine Eltern, die mich selten zu Gesicht bekommen haben. Und wenn ich da war, Verständnis dafür hatten, dass ich gleich nach dem Essen weg geschlafen bin :)

Das gleich gilt für meine/ unsere Freunde.

Und natürlich ein großes Dankeschön an Alle, die mich/ uns unterstützen!

Den Slot für die Weltmeisterschaft auf Hawaii habe ich nicht angenommen. Ich hatte das Glück, dass ich schon zwei mal dort starten und finishen konnte und letztes Jahr gemeinsam mit Stephan dort eine wunderschöne Zeit verbracht habe.

Nun ist es doch ein wenig mehr geworden was ich zu “Papier” gebracht habe ;) Aber es war ein wirklich besonderer Tag für mich und der muss erst einmal verarbeitet werden.

Die nächsten Tage werden wir noch am idyllischen Wörthersee verbringen, die Seele baumen lassen und einfach nur Urlaub machen.

Liebe Grüße,

Eure Anja

Nur noch ein paar Tage…

… dann ist es endlich so weit: Am kommenden Sonntag werde ich mit der Startnummer 203 den IRONMAN Austria in Angriff nehmen. Ich freue mich schon sehr darauf!

Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen. Arbeiten und Training bestimmten den Rhythmus. Ich muss zugeben, dass es mir zum Ende hin ganz schön schwer gefallen ist, vor allem der Kopf wollte nicht mehr so richtig.  Aber ich habe alles gut überstanden (auch Dank der tollen Unterstützung von Stephan!), bin weitestgehend gesund geblieben (ich sage nur Raupen) und jetzt heißt es: Füße hochlegen. Und diesmal fällt es mir gar nicht schwer meine Beine ruhig zu halten, da ich doch ganz schön ko war. Aber es ist ja alles freiwillig und macht Spaß ;)

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Am Mittwoch geht es los. Das Wetter verspricht gut zu werden, ich mag es ja lieber warm und sonnig als kühl und bedeckt. Meine Aufregung hält sich eigentlich in Grenzen und die Vorfreude auf das Rennen überwiegt. Ich weiß, dass ich meine “Hausaufgaben” gemacht habe und nun hoffe ich auf einen guten Tag. Denn nicht nur die Tages-Form, sondern auch noch ein Fünkchen Glück braucht man bei einem IRONMAN Rennen. So hoffe ich sehr, dass ich vom Platten-Teufel verschont bleibe, keine Probleme mit der Ernährung habe und ich einfach nur DEN perfekten Tag erwische :)

Sehr schade ist, dass ich nun ohne Stephan am Start stehen werde :( Aber leider ist seine Verletzung noch nicht ausgestanden, aber auf dem besten Weg dahin! :) Und das nächste Rennen bestreiten wir wieder gemeinsam, ganz sicher. Meine Eltern und viele Freunde sind ebenfalls vor Ort und das freut mich natürlich besonders doll und wird mir sicher auf den letzten Metern noch einmal einen zusätzlichen Motivationsschub geben. Mal sehen ob es mit der Wunschzeit was wird, aber nach wie vor ist das oberste Ziel: Gesund und munter finishen und so lange es geht mit Freude dabei sein. Mal sehen ob mir das gelingt. Auf jeden Fall werde ich mein Bestes geben was an dem Tag geht :) Was dabei “herausfällt”: Ich werde berichten!

Liebe Grüße,

Eure Anja

70.3 Ironman Mallorca…

… oder “Klassenfahrt” mit dem Sport-Outlet24 Team :)

Der Wettkampf ist nun genau eine Woche her und es wird Zeit kurz ein paar Zeilen zum Rennen zu schreiben.

Gleich vorweg: Es waren super nette Tage und als Sahnehäupchen gab es das Rennens. Wir sind Mittwoch Abend auf Mallorca gelandet und dann ging es mit der Autokolonne nach Pollenca, in unsere charmante Unterkunft. Vielen Dank noch einmal dafür an Sunny und ihre Familie! Der Donnerstag und Freitag bestand aus dem üblichen Vorwettkampfgeplänkel wie Startunterlagen abholen, ein letztes kurzes Training, einchecken der Räder und natürlich relaxen.

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Sport-Outlet Athleten Marina, Nils, Stephan, Anja und Markus

Da es für Stephan und mich schon der zweite Wettkampf war hielt sich bei mir die Aufregung in Grenzen und ich freute mich einfach nur auf das Rennen. Naja… okey… ich hatte echt Respekt vor dem schwimmen, da ich ja leider auf Marbella nicht so gute Erfahrungen gemacht hatte. Aber da in Wellen gestartet wurde sollte sich das in Grenzen halten… hoffte ich zumindest.

So stand ich am Samstag um 8:10h in einer reinen Frauen-Welle (leider, wie sich rausstellen sollte, habe ich mich als alte Schißbuchse ganz hinten hingestellt) und wartete auf den Startschuß. Diesmal ging alles ohne Probleme und ich konnte in Ruhe schwimmen. Ich habe mich dann doch ein wenig geärgert das ich nicht mutiger war und erst einmal wieder nach links vom optimalen Kurs abgewichen bin um dann nach ca. 600m auf den richtigen Kurs zu schwimmen. Nach 31 min wurde die erste Zeit genommen, dass heißt ich bin irgenwas um 30 min geschwommen (die erste Zeitmatte lag vor der Wechselzone und da musste man erst einmal hinkommen), was aber für mich echt in Ordnung ist. Schnell den Helm und Brille auf und los ging es den laaangen Weg zu meinem Rad. Die Wechselzone war laut Angabe des Veranstalters 550m lang! So einen Wechselbereich habe ich noch nie gesehen!

Auf dem Rad ging es mir eigentlich sehr gut, auch wenn ich nicht ganz so den Druck wie auf Marbella hatte. Den Anstieg von Pollenca zur Tankstelle konnte ich recht gleichmäßig fahren. Leider hat mich dort die erste meiner AK (wie sich später rausstellen sollte) überholt. Ich konnte mich aber auf Schlagweite halten, bis… bis die Abfahrt kam :( Abfahren findet bei mir leider nicht statt und schon ward sie nicht mehr gesehen. Nach der Abfahrt waren noch 50 KM zu fahren und die gingen recht gut, allerdings merkte ich, dass es ab KM 75 recht anstregnend wurde. Hier hat es sich dann bemerkbar gemacht das ich diesmal recht kurz getapert habe und meine Beine einfach noch nicht 110% fit waren. Dennoch war ich mit meinem Radpart zufrieden und mittlerweile freue ich mich schon auf die dritte Disziplin: Dem Laufen. Naja… freuen ist vielleicht doch ein wenig übertrieben, aber es ist nicht mehr ganz so die Horror Disziplin für mich ;)

Der abschließende Halbmarathon bestand aus vier Runden. Die erste Hälfte der Runden führte an der Promenade lang und hier musste man sich sehr auf den Boden konzentrieren, da die Promenade aus großen Pflastersteinen bestand, die teilweise wirklich schwer zu laufen waren. Aber ich habe alles gut überstanden und mich nach jeder Runde auf Sunny Zurufe gefreut :) Ich bin den Halbmarathon recht konstant gelaufen. Positiv für mich war, dass ich gemerkt habe, dass ich im Laufe der 21 KM immer besser “reingekommen” bin… fühlte sich zumindest so an ;)

Die Finishline war wieder grandios und ich habe sie sehr genossen :) Witzig war noch, dass mich Mike, der Moderator während meines Zieleinlaufs von einem gemeinsamen Freund gegrüßt hat. Die Welt ist wirklich klein!

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Wieder ein Ziel gemeinsam erreicht :)

Es war ein sehr schöner, super organisierter Wettkampf und ich kann ihn nur empfehlen. Auch die Siegerehrung war ein tolles Erlebnis: Sie wurde am Strand ausgetragen und das war eine schöne Location. Ich bin übrigens zweite meiner AK geworden und 5. gesamt bei den Age-Groupern :) Aber nicht nur ich konnte mich über einen schönen Pokal freuen, auch Marina ist in ihrer AK 2. geworden. Auf den Slot für die 70.3 WM in Las Vegas haben wir beide verzichtet.

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Marina und ich mit der "Ausbeute"

Die fünf Tage auf Mallorca waren wirklich toll: Unsere Truppe hat gepasst und wir hatten viel Spaß miteinander. Dank Sunnys und Nils Unterstützung und Organisationstalent hat alles prima geklappt und und wir konnten die erste “Klassenfahrt” mit vollen Zügen genießen und alle sind sich einig: Das muss wiederholt werden! Ich freue mich drauf! :)

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Sunny und Nils - Danke!

Nun bleiben noch sechs Wochen bis zum Ironman in Klagenfurt. Die werden noch einmal trainingsintensiv und ich hoffe, dass ich die nötige mentale und körperliche Kraft habe alles zu meistern. Eigentlich wollten wir noch mit Alex beim Team Tri starten, aber da Stephan leider starke Probleme mit seinem Schienbein hat wird das nichts. Auch der IM ist abgesagt :(

Bis dahin!

Eure Anja

ICAN Marbella Triathlon

Nun ist das Rennen schon wieder eine Woche her, aber  ich bin immer noch voller Emotionen wenn ich an Sonntag zurück denke. Aber der Reihe nach:

Freitag Mittag sind wir entspannt in Marbella angekommen. Alles hat prima geklappt: Die Räder sind mit uns angekommen, der Flughafentransfer kam zum vereinbarten Zeitpunkt (und das in Spanien!), das Hotel war der Hit und die Sonne lachte.

Freitag passierte nicht mehr viel. Nachdem wir die Räder aufgebaut hatten ging es zum Essen mit Blick auf’s Meer, gefolgt von einem schönen Spaziergang in Marbellas Altstadt. Uns war klar, dass dies der einzige Zeitpunkt sein würde um etwas von der Stadt mitzubekommen.

Samstag stand dann das übliche Vorbelastungsprogramm an und nachdem wir das hinter uns gebracht hatten packten wir unsere Beutel um diese dann zusammen mit dem Rad zum Start/ Wechselzone zu bringen. Nachdem auch das erledigt war ging es wieder zurück ins Hotel zur Wettkampfbesprechung und der anschließenden Pastaparty. In der Zwischenzeit ist auch Uli gut angekommen.

Start am Sonntag war um acht Uhr, aber es war so dunkel, als sei es erst sechs! Mit unseren verspiegelten Brillen hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes die Brille auf ;) Die Bojen konnten man nur erahnen. Aber da ich ja eh nicht vorne schwimme, musste ich mir da keine weiteren Sorgen machen.

Und dann kam der Startschuss. Kurz nach dem Start schien es, als ob das Rennen für mich auch gleich wieder vorbei sein sollte: Kaum war ich im Wasser, waren auf einmal über mir so viele Schwimmer! Ich hatte so eine Panik! Vor lauter Angst machte ich den Fehler und drehte mich auf den Rücken und schon habe ich eine Hand/ Faust auf die Nase bekommen :( Ich habe versucht aus der Menge zu kommen, aber so richtig funktionierte das nicht. Und auf einmal höre ich Stephan rufen “Anja, ich bin bei dir!”. Das war so eine Erleichterung! Stephan hat es geschafft mich an den Rand zu bringen. Er hat die ganze Zeit auf mich eingeredet das ich mich beruhigen soll und das hat auch geklappt. Er meinte das er bei mir bleibt und ich weiter schwimmen soll. Ich bin dann wieder los, mit zitternden Händen und so unsicher. Sobald jemand neben mir war bin ich Brust geschwommen. So etwas habe ich noch nie erlebt und ich bin so froh, dass Stephan bei mir war und mir geholfen hat. Nach dem Rennen hat er mir dann erzählt, dass ich sehr stark aus der Nase geblutet habe. Wenn ich das gesehen hätte wäre ich sicher ausgestiegen, aber zum Glück habe ich davon nichts mitbekommen und das Salzwasser tat sein Übriges.

An Land sollte es dann für mich besser werden. Nach ca. 5 KM auf dem Rad war ich auf der gesperrten Autobahn. Eigentlich dachten wir die Strecke ist flach, aber dem war nicht so (1000 HM auf 90 KM ist nicht wirklich flach). Aber die Strecke lag mir und ich fühlte mich so gut! Ich hatte keine Ahnung wo ich im Feld lag und das war mir eigentlich auch egal, ich war froh aus dem Wasser raus zu kommen und hatte einfach nur Spaß beim Rad fahren.

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flach ist anders

Ich überholte nach und nach Frauen und am ersten Wendepunkt zeigte Stephan mir an das ich erste war. Das konnte ich gar nicht glauben. Ich fuhr weiter “meinen Stiefel”  und fühlte mich bis zum Schluß gut auf meinem “Roadrunner” :)

Der zweite Wechsel lief gut und dann ging es mit Führungsfahrrad auf den abschließenden Halbmarathon :) Das war schon toll, die Dame auf dem Rad pfiff mir immer den Weg frei und ich musste “nur” laufen. Da ich nicht wußte wie viel Vorsprung ich hatte dachte ich, gleich kommt die zweite. Aber es kam und kam niemand. Nach der ersten Wende habe ich geschaut und mein Vorsprung schien recht groß zu sein. Da es beim Laufen eine Wendepunkt Strecke war konnte ich immer Stephan und Uli sehen. Das hat geholfen, die Jungs waren prima und haben mich immer angefeuert :)

Und dann kam das Ziel: Ich genoss den Zieleinlauf, klatschte Hände ab und fiel meinem Freund um den Hals :)

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Wir haben uns so gefreut! Stephan hatte auch ein prima Rennen und Uli ist 12. geworden! Und dann musste ich mein ersten Interview geben, aufregend :) Dann noch Bilder mit dem Veranstalter und der zweit und dritt platzierten.

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Die Krönung des Ganzen war die Siegerehrung am Abend :)

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Am Montag ging es wieder nach Hause. Die Tage sind so schnell vergangen! Nicht nur durch meinen Sieg, sondern auch das ganze Drumherum der Veranstaltung war prima: Vom Flughafentransfer, bis zur Unterkunft, Pastaparty – die gesamte Organisation vom ICAN-Team war spitzenmäßig! Wir sind gespannt wie und wo sich die Serie weiter entwickelt und sind sicher bei einem Event wieder dabei!

Die Woche nach dem Rennen war ausruhen angesagt. Nun geht es so langsam wieder los, denn der nächste Wettkampf läßt nicht lange auf sich warten: Es geht zum 70.3 Ironman Mallorca. Auf dieses Rennen freue ich mich schon besonders, denn es wird eine Art “Klassenfahrt” mit dem Sport Outlet24/ FAST-Team :)

Sonnige Grüße,

Eure Anja

Es ist zwar noch nicht Ostern…

… aber den Hasen habe ich heute schon gesehen! Und zwar 10KM lang direkt vor mir ;)

Nach zwei Jahren waren wir heute wieder beim “Lauf der Sympathie”. Gelaufen wird von Falkensee nach Spandau, eine flache Strecke und der Wind war heute auch gnädig mit den Läufern.

Wie schon vor zwei Jahren hat Stephan auch heute wieder das Tempo für mich gemacht. Ich bin einfach kein “Fan” von diesen Läufen und so fällt es mir leichter mich da durchzubeißen. Da ich mich immer so schlecht einschätzen kann meinte Stephan nur “ich mach das schon”. Und so ließ ich ihn machen und ich hechelte hinterher.

Am Ende des Tages bin ich mit bedeutend weniger Anstrengung (nicht falsch verstehen, es war schon anstrengend!) gute 90 Sekunden schneller gelaufen als 2009 und habe somit eine neue Bestzeit: 41:20h. Für richtige Läufer sicher nicht schnell, aber für mich als Diesel ist das prima! :) Danke mein Hase!

Ich freue mich total, denn bisher bin ich in diesem Jahr über 10KM, 15KM und 21KM Bestzeit gelaufen. Aber nun reicht es mir mit diesen Laufveranstaltungen und ich freue mich total auf meinen ersten Triathlon in dieser Saison: In zwei Wochen geht es zum ICAN Triathlon Marbella. Mir macht Laufen einfach mehr Spaß wenn ich vorher schon geschwommen und geradelt bin ;)

Nun heißt es aber erst einmal wieder: Sicher und gesund an die Startlinie zu kommen! Ich werde berichten ob mir das gelungen ist, drückt mir die Daumen!

Bis bald!

Liebe Grüße,

Eure Anja

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Der Hase Stephan, Speedy Marcel, happy Anja

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Es läuft – Winterlaufserie Teil 2

Mit einem Wochenende “Ruhe” bei der Winterlaufserie des BSV stand heute der abschließende Halbmarathon an. Um es kurz zu machen: Neue Bestzeit über diese Distanz!

In Zahlen heißt das bei mir eine 1:30h, zwei Minuten schneller als bisher (auf der gleichen Strecke mit ähnlichen Bedingungen). Jeder Läufer wird jetzt denken “naja, so schnell ist das ja auch nicht”, aber wer mich kennt weiß, dass diese Disziplin nicht gerade zu meinen Stärken gehört. Daher habe ich mich wirklich sehr gefreut und läßt mich positiv auf die nächsten Veranstaltungen blicken :0)

Die nächste “Veranstaltung” wird aber erst einmal das 10 tägige Trainingslager auf Fuerteventura werden. Da freue ich mich schon sehr drauf: Viel Sonne und viel Training. Und bis dahin heißt es allen Viren und Bakterien aus dem Weg zu gehen und gesund zu bleiben. Besonders wichtig nach so einer intensiven Einheit wie heute.

Und nun heißt es Beine hochlegen und ausruhen… bis es morgen wieder mit neuen Kräften weiter geht :0)

Eure Anja

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Winterlaufserie

Heute stand der zweite Lauf der BSV Winterlaufserie auf dem Programm. Die Serie besteht aus einem 10KM, 15KM und einem Halbmarathon Lauf und geplant war bei allen Läufen dabei zu sein.

Letzte Woche haben wir uns die Strecke einen Abend zuvor angeschaut und uns aufgrund des Eises, welches noch ein ganz schönes Stückchen auf der Strecke vorhanden war, entschieden nicht zu starten. Leider haben wir dann mitbekommen das die Runde abgeändert wurde. Schade, denn ich wäre gerne die gesamte Serie mitgelaufen. Aber ich dachte, dass ich es bis zu dem Zeitpunkt geschafft habe ohne Stürze den bisherigen Winter mit Schnee und Eis zu überstehen und es war mir einfach zu Risikoreich. Im Eifer des Gefechts macht man vielleicht doch einen falschen Schritt und schon ist es geschehen.

Nun gut, dafür konnte man heute die 15KM super laufen, die Strecke war frei und bei Temperaturen um die 10 Grad war es schon fast ein Frühlings Läufchen :-)

Man überlegt ja immer vorher was man Laufen kann und ich muss sagen: Ich habe mich ganz schön unterschätz ;0) Auf meinem Trainingsplan standen bisher eigentlich fast nur GA1 Läufe, ohne Tempo- bzw. Intervalltraining. Aber auch das ruhige Grundlagentraining macht sich bezahlt und so stand bei mir im Ziel ein 1:03h auf der Uhr. Ui, da habe ich mich gefreut! Ich habe mit einer Zeit um 1:08h gerechnet.

Nun tun mir aber auch ganz schön meine Beine weh, aber das dürfen sie auch. Mal sehen wie es mir bei dem Halbmarathon in zwei Wochen ergeht. Ich werde dann wieder berichten.

Bis dahin alles Gute und genießt die warmen Temperaturen!

Eure Anja

Vor dem Start

Vor dem Start

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Das Lachen ist mir auch danach nicht vergangen :-)

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Und nun zusammen auf die Couch!

Rutschgefahr beim (Halb)Stundenpaarlauf

Heute stand, wie schon in den letzten zwei Jahren, der Stundenpaarlauf auf dem (Abend) Programm. Da das Sport-Outlet24 Team (bestehend aus Stephan und meiner Wenigkeit) gesundheitlich angeschlagen ist haben wir uns entschieden, nur über die 30 min an den Start zu gehen. Als wir jedoch zum Sportplatz kamen kam die Frage auf, ob wir überhaupt starten sollten: Die Bahn war sooo rutschig!

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Somit lag die Hauptaufgabe darin sich nicht hinzulegen oder noch viel schlimmer, sich etwas zu zerren. An schnelles Laufen war somit nicht im Geringsten zu denken. Zum Glück habe ich die 30 min Sturzfrei überstanden und Spaß hat es auch gemacht, weil es ja allen anderen genau so ging: Man konnte schon sehr viele lustige Bewegungen sehen, vor allen wenn es um die Kurven ging ;0)

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Es ist zwar kein Intervalltraining geworden, aber die Koordination wurde heute auf jeden Fall geschult ;0) Und im nächsten Jahr sind wir wieder am Start, dann hoffentlich bei besseren Bedingungen.

Liebe Grüße,

Eure Anja