Archive for Wettkämpfe

Berlin-Marathon – Wat’n Spaß!

Nicht wirklich. Und das lag nicht nur an dem Wetter.

Obwohl, bis KM 12 hatte ich wirklich Spaß. Aber dann… Ab KM 12 bis KM 32 hatte ich ein Tief, zwischen KM 32 und 37 ging es mir richtig bescheiden und ab KM 37 kam die “zweite Luft”. Obwohl das auch übertrieben ist, denn die Mehr-Anstrengung die mich fast hat kollabieren lassen brachte auf der Uhr nur ein plus von ungefähr 3Sek/KM. Ich glaube die zweite Luft ist dann doch was anderes ;0)

Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Lauf zufrieden (ist eine 3:26h geworden). Ich hatte ja schon bei meinen letzten Trainingsläufen (nachdem ich wieder gesund war) gemerkt, dass es nicht mehr so “rund” lief: Der Puls hoch, das Tempo tief.

Schön war auch, dass ich mit Stella einige Kilometer zusammengelaufen bin. Sie hat sich den Marathon wirklich spitzenmäßig eingeteilt und lief fast konstant die 42KM! Ich habe diesmal das gemacht was man nicht machen soll: Am Anfang alles was geht, damit man sich dann ein schönes Polster für die zweite Hälfte zurecht legt ;o) Wir alle wissen was das bedeutet.

Ein großes Danke auch noch für den prima Support an der Strecke: Allen voran natürlich Stephan und Max, meinen Eltern und natürlich auch Konna und Levi! Bei dem Wetter… ihr seid Klasse! Es war ein sehr schönes Wochenende mit unseren Österreichischen Gästen. Es war wirklich lustisch mit euch!

Nun heißt es aber erst einmal “Saisonpause”. Am Samstag geht es nach Hawaii und dort werde ich höchstens mit den Fischen und Schildkröten um die Wette schwimmen.

Aloha :0)

Ende Oktober kommt meine Platte raus (Schlüsselbein) und somit werde ich erst Anfang Dezember wieder ins Training einsteigen können. Ganz schön lange hin, aber  so hat mein Körper nun endlich mal Zeit sich richtig zu erholen. Durch den frühen IRONMAN auf Lanzarote war die Saison doch recht lang, auch wenn ich nicht wirklich viele Wettkämpfe gemacht habe. Das soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder anders werden!

Genaue Wettkämpfe stehen noch nicht fest (bis auf den IRONMAN Austria), aber in meinem Kopf sind natürlich schon wieder ein paar Pläne. Aber dazu später mehr.

Ich werde mich melden wenn wir auf der anderen Seite der Erdkugel angekommen sind.

Aloha!

Eure Anja

Vor dem Start konnte ich noch Lachen

Vor dem Start konnte ich noch Lachen

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Danach – Nein, ich habe keinen blauen Lippenstift aufgetragen ;0)

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Stella und ich – das Lachen ist uns zum Glück nicht vergangen

Irgendwann ist immer das Erste mal…

… denke ich mir und somit werde ich am Wochenende zum ersten mal bei einem Sprint-Triathlon starten. Ja, genau, einem Sprint!

Das sind in diesem Fall 650m schwimmen, 15Km Rad und 5Km laufen. Oh man, dass kann was werden. Wenn ich mir meine Socken zum Laufen anziehe, sind die anderen schon im Ziel, aber ich habe keine Lust auf Blasen an den Füßen eine Woche vor Köln. Geplant war eigentlich auch, dass wir den Sprint als Staffel angehen, aber leider ist der Schwimmer ausgefallen und so schnell kein anderer “aufzutreiben”. Naja, und noch einmal zum Wechsel-Üben ist es sicherlich nicht schlecht. Mal sehen wie und was das wird :0) Und da Stephan dort bei dem “Drittel Ironman” startet und bevor ich nur rumstehe, kann ich auch mitmachen… danach ist ja immer noch genug Zeit zum stehen (nicht das damit verstanden wird, dass Stephan so lange braucht ;0))

Mittlerweile bin ich auch wieder recht zuversichtlich das ich WIRKLICH mitmachen kann, denn das sah am Montag ganz anders aus: Am Sonntag Abend waren wir bei Freunden zum Grillen und haben draußen gesessen. Da muß mich etwas gestochen haben, was ich in dem Moment  aber nicht mitbekommen habe.  Am Montag Morgen war mein Fuß so angeschwollen, dass ich nicht mal in meine Flip Flops gepasst habe! Da ich es mit Hochlagern und Kühlen nicht hinbekommen habe und die Nacht auf Dienstag so schlimm (der Fuß war so heiß und blau geschwollen) war, bin ich Dienstag sogar zum Arzt. Und wer mich kennt weiß, dass ich mich da nicht so schnell blicken lasse. Aber so ein paar Tage vor einem Ironman wird man dann doch recht schnell nervös und fragt sich was das ist.

Es ist (mittlerweile zum Glück “war”) eine sehr starke allergische Reaktion auf einen -wohl verunreinigten- Mückenstich! Zum Glück haben drei Tage komplette Ruhe, Kühlpacks, Antiallergikum, Spritzen und Hochlagern dazu geführt, dass ich heute wieder meinen Knöchel sehen konnte, die Entzündung so gut wie raus ist und ich wieder in Schuhe gepasst habe.

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So wird es zum Glück nie langweilig ;0)

Wenn das Wetter mitspielt und ich am Sonntag beim Sprint starte, werde ich natürlich umgehend berichten.

Was natürlich noch erwähnt werden muss: Am Sonntag ist der Ötztaler Radmarathon! Und am Start in diesem Jahr Ramona und Alex und Nils von Sport-Outlet24. Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch ganz viel Spaß, gute Beine und schönes Wetter! Und freuen uns natürlich auch auf das Video von euch “danach” ;0)

Bis dahin liebe Grüße und immer schön auf die Mücken achten!

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Eure Anja

Waren an der Müritz – Triathlon 2-80-20

Der Triathlon ist zwar schon wieder fast zwei Wochen her, aber dennoch ein kurzer Bericht. Ich mag den Triathlon in Waren sehr und so mit war dies mein dritter Start dort. Meiner Meinung nach hat er die schönste Wechselzone die es gibt: Man kommt aus dem Wasser und hat nur Rasen unter den Füßen!

Was ich nicht ganz so gut finde ist der späte Startzeitpunkt: 12:00. Aber der resultiert daraus, dass am Vormittag noch eine sehr gut besuchte Sprintdistanz durchgeführt wird. An der Stephan übrigens erfolgreich teilgenommen hat! Andererseits ermöglicht der späte Start über die Mittelstrecke ein Anreisen am gleichen Tag. Wir sind allerdings schon am Freitag mit dem Wohnmobil hoch gefahren.

Schwimmen:

Man schwimmt zwei Runden in der Müritz mit einem kleinen Landgang.

Zja, was soll ich zu der ersten Disziplin schreiben? Beim schwimmen habe ich immer die gleichen Probleme: Ich mag keine Leute um mich rum haben und ich kann mich nicht richtig anstrengen. Das Problem mit den Leuten läßt sich leider schwer vermeiden beim Triathlon. Somit liegt mein erstes Bestreben immer darin, so schnell wie möglich weg zu kommen… auch wenn es nicht die richtige Richtung ist ;0) Das zwete Problem  ist, dass ich schwimme und schwimme und schwimme und irgendwann denke ich mir, dass ich ja mal ein bissel Druck machen könnte. Das mache ich dann auch… auf den letzten Metern. Das hat zwar den Vorteil das ich immer recht entspannt aus dem Wasser komme, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Das muss ich auf jeden Fall noch “üben”… aber ob da noch Hoffnung besteht?

Rad:

Hier kann ich kurz und knapp berichten: Es lief prima! Die Strecke ist wellig und sehr windanfällig – so wie ich es mag. Bis zur ersten Wende fliegt man förmlich über die Strecke. Und dann heißt es nur noch drücken bis zum zweiten Wendepunkt. Und das Ganze dann noch einmal. Ich fühlte mich wohl auf meinem Rad und hatte Spaß… und konnte meine schlechte “Schwimmperformance” wieder weg machen: Schnellster Radsplit ;0)

Laufen:

Nachdem ich als zweite vom Rad gestiegen bin war ich gespannt wie lange es dauern würde bis mich die dritte einholt. Von Stephan wußte ich, dass es fünf Minuten waren, die ich sowohl nach vorne als auch nach hinten hatte. Das kein Herankommen an die Führende möglich ist war klar, aber was würde hinter mir passieren? Ich wußte das einige gute Läuferinnen mit dabei waren.

Ich weiß nicht ob mich das Preisgeld beflügelt hat, auf jeden Fall konnte ich die 20KM in einem konstanten Tempo durchlaufen und habe mich die ganze Zeit sehr gut gefühlt. Ich war nicht “Anschlag”, denn durch die Wendepunktstrecke konnte man sehen, ob man noch einen guten Abstand hatte. Somit lief ich mein Tempo kontrolliert durch und konnte als 2. Frau die Ziellinie überqueren. Hei, was habe ich mich gefreut! :0) Nicht nur über das Preisgeld, sondern einfach auch über meine erbrachte Leistung. Mir ging es während des gesamten Wettkampfes sehr gut und ich hatte Spaß.

Am Abend waren wir noch mit Marcel (der übrigens ebenfalls einen sehr guten zweiten Platz gemacht hat!) und seiner Verlobten ;0) und weiteren Freunden essen und haben einen Teil des Preisgeldes auf den Kopf gehauen.

Ich kann euch den Wettkampf nur empfehlen: Er wird vom Müritz-Sportclub Waren Bestens organisiert… und falls man seinen Neo in der Wechselzone liegen läßt schicken sie dir den auch ohne Wenn und Aber nach Hause. Danke noch einmal dafür!

Nun sind es noch drei Wochen bis zum Köln-Triathlon. Am kommenden Wochenende wird noch einmal ordentlich trainiert und dann heißt es ausruhen, das Training “ankommen” lassen und vor allem gesund bleiben. Ich freue mich schon sehr und bin auf das ganze Drum und Dran gespannt. Das wird meine zweite Langdistanz ohne dem  ”M-DOT” (Roth ausgenommen).

Bis bald,

Eure Anja

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Mit der Siegerin – Sonnenbrand? Ich!? Ach Quatsch!

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Wenn ich keine Ohren hätte würde ich im Kreis lachen ;0)

Neuruppiner Triathlon

Nach langer Abstinenz bzw. Nicht-schreiben auf meiner Seite gibt es heute mal wieder einen kleinen Eintrag.

Kurz zu den letzten Wochen: Nach Lanzarote war ich erst einmal krank, aber so richtig. Nicht nur körperlich war ich ausgesaugt, auch mental war ich sehr müde. Ich hatte noch nie einen IRONMAN bestritten, der mich körperlich und mental so ausgepowert hat wie Lanzarote. Aber nun, mit einigen Wochen Abstand, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung. Und das wichtigste war, dass ich gekämpft und nicht aufgegeben habe. Und natürlich: Es war der erste gemeinsamme IRONMAN mit Stephan :o)

Heute fand in Neuruppin ein Triathlon über die olympische Distanz statt. Die Veranstalter sind die gleichen wie vom Ruppiner Duathlon und da ich den so mag, musste ich nicht lange überlegen als Stephan meinte “Komm, da fahren wir auch mal hin und machen mit!”.
Da es in den letzten Tagen schon sehr warm war fand das Schwimmen ohne Neopren statt. Für viele ein Grund zum verzweifeln, ich fand es super. Nach der typischen Waschmaschine zu Beginn des Rennens habe ich schnell meinen Rythmus gefunden. Ohne Neo schwimme ich einfach viel “freier” und entspannter. Nach 27′ waren die 1,5KM (viele meinten allerdings, dass es doch eher ein paar Meter mehr waren) absolviert.
Dann ging es auf das Rad. Ich wußte überhaubt nicht, was ich zur Zeit drauf habe. Aber es lief gut, richtig gut! Und es hat Spaß gemacht! Und das war mir für heute das Wichtigste: Spaß haben!

Okey, bei KM 8 beim Laufen war es nicht mehr ganz so spaßig, dafür sehr heiß. Aber das ist ja das Gute an einer Kurzdistanz: Es sind nur 10 KM und die gingen dann auch recht zügig vorbei. Und im Ziel war ich dann die Erste. Cool, und das auf einer Kurzdistanz ;o)

Das hat mich natürlich gefreut, zumahl ich damit überhaubt nicht gerechnet habe. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit gewohnt liebevoller Organisation, netten Leuten und für mich nicht ganz unwichtig: Ich habe mich gut (sehr gut auf dem Rad) gefühlt und hatte Freude an dem Rennen und das ist mir ehrlich gesagt wichtiger als der Sieg gewesen. Vielleicht war es für mich ein Motivationskick um wieder in ein richtiges Training für den zweiten Saisonhöhepunkt zu finden: Am 5. September starte ich beim Cologne 226. Aber bis dahin ist noch ein bissel Zeit und mal sehen wie es in den nächsten Tagen und Wochen so läuft. Ich werde berichten.

Sonnige Grüße,
Eure Anja

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IRONMAN Lanzarote 2010 – Rennbericht

Nun ist der IM schon wieder drei Tage her. Gerade sitzen wir am Flughafen in Köln und warten auf unseren Anschlußflug nach Berlin.

Zum Rennen gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass wird mich noch eine Weile beschäftigen. Ganz klar: Es ist das härteste Rennen was ich bisher gemacht habe. Ich kann nicht sagen, dass ich mit meiner Zeit zufrieden bin, da hatte ich mir ein wenig mehr erwartet, aber die Zeit rückt immer mehr in den Hintergrund, nachdem das Rennen so langsam analysiert und auseinandergenommen wurde. Aber der Reihe nach.

Schwimmen:

Hier war es so wie immer: Der Startschuß fiehl und Anja ordnete sich sofort nach rechts. Wichtig hierbei ist es zu erwähnen, dass man an der erste Boje nach links schwimmen mußte, d.h. ich habe mich sofort dem Getümmel entzogen und bin schön weit nach außen. Da der Startbereich sehr schmal ist breitete sich das Feld natürlich schnell nach rechts aus und ich kam immer weiter von der Ideallinie weg. Da verliere ich immer sehr viel Zeit, aber da bin ich einfach zu feige und so schwimme ich immer bedeutend mehr (da ich natürlich auch einen großen Bogen um die restlichen Bojen mache) als eigentlich nötig. Ich glaube auch nicht, dass sich das noch einmal bei mir ändern wird. Nach 1:06h waren die 3,8 KM (bei mir ungefähr 4,2KM) fertig. Ich nicht, zum Glück ;o) Das Schwimmen fällt mir nicht schwer und ich bin immer recht entspannt wenn ich aus dem Wasser komme. Ob das nun so gut ist sei mal dahin gestellt.

Der Wechsel klappte ohne Probleme, allerdings war das die bisher längste Wechselzone die ich kannte.

Dann kam das Rad fahren.

Nachdem ich meine Laufradzusammenstellung noch einmal geändert hatte und ich nun mit einem ganz normalen Vorderrad (anstelle meines ZIpp 404) unterwegs war freute ich mich auch wieder auf die zweite Disziplin. Gleich nach dem ersten Wendepunkt überholte ich zwei Mädels aus meiner AK, die aber sogleich wieder an mir vorbeifuhren, nachdem sie gesehen haben, dass ich eine von “ihnen” war. Ich hatte die Worte von Jürgen im Ohr und blieb ruhig und fuhr erst einmal in einem recht lockeren Tempo weiter. Ich sollte erst ab KM 120 Gas geben. Auf der kleinen Runde in El Golfo fuhr Stephan an mir vorbei. Das war schön, wir haben kurz gesprochen wie es uns ging und dann war er auch schon wieder weg. Es ist schon toll zu wissen, dass sein Freund dabei ist :o)

Ja, und so ist die Zeit vergangen. Ich hatte immer das Gefühl, ich kann noch schneller, aber genau so sollte ich fahren. Und dann kam der Mirador del Rio: Der Berg bzw. die Strasse, warum ich unbedingt einmal  den IM Lanzarote mitmachen wollte. Diesen Hintergrund sieht man in JEDEM Bericht über den IM und nun war ich da! Ich habe mich so unfassbar doll gefreut :o) Nach der Abfahrt sollte es dann los gehen, denn dann kam ein Stück, an dem der Wind immer von vorn kommt (wo eigentlich nicht?) und es “seicht” hoch geht. Also ein schönes “Drückerstück”. Ich fühlte mich auch tatsächlich noch richtig gut  und konnte viele Leute überholen, allerdings habe ich die zwei Mädels meiner AK nicht mehr gesehen. So sollte es auch bis zum Schluß bleiben.

Das letzte Stück der Radstrecke führte parallel zum ersten Teil des Marathons, dass waren gute zwei Kilometer. Als ich auf die Strasse einbog habe ich auch gleich die erste aus meiner AK gesehen und da war mir klar, dass die Hawaii Quali unerreichbar ist. Es wäre zwar schön gewesen, aber es hat mich auch nicht aus der “Bahn” geworfen. Nun ging es darum, mein Rennen zu Ende zu bringen und vielleicht noch eine AK Platzierung zu schaffen.

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Ob das 10m zu meinem Hinterrad sind?

Nachdem ich den zweiten Wechsel total verhauen habe (Einzelheiten dazu erspare ich euch, dass ist einfach zu peinlich) ging es dann zum Laufen. Der Marathon war aufgeteilt in drei Runden. Die erste war knappe 19 Kilometer und dann noch zwei Runden mit guten 11 Kilometern. Bis zur Hälfte der zweiten Runde habe ich mich auch noch richtig gut gefühlt, allerdings ist mir da bereits aufgefallen, dass ich meine ganzen Gels noch in der Hand und nicht im Magen hatte :o( Es gab nur an zwei Stellen Gels und daher habe ich mir sicherheitshalber welche in meinen Wechselbeutel gepackt. Allerdings hätte ich sie mal lieber essen sollen anstatt sie durch die Gegend zu schleppen ;o) Bis dahin hatte ich zwar schon zwei Gels genommen, aber auch nicht wirklich mehr und aufgrund der Hitze habe ich mir auch meistens Wasser reichen lassen und kein Energy Drink. Vielleicht lag es daran, auf jeden Fall ging es ab Kilometer 27 rapide bergab. Ich hatte keine Muskelschmerzen, aber ich konnte einfach nicht mehr mein Tempo halten!

Irgendwann ging es dann darum, den Marathon wenigstens noch in 4h zu schaffen. Und DAS hat mich dann aus der “Bahn” geworfen! Ich habe mich so schlecht gefühlt! Da trainiere ich so viel um dann so einen Marathon zu laufen :o( Als ich dann allerdings gesehen habe, wie viele Athleten gegangen sind dachte ich mir, hey, du kannst wenigstens noch rennen (okey, rennen ist übertrieben, aber wenigstens nicht gehen)! Meine Schultern haben gebrannt und ich wollte einfach nur noch, dass es ein Ende hat.

Und so bin ich dann nach 11:30h richtig foxi ins Ziel gelaufen. Ich war so froh das ich es geschafft habe! Das war mein achter Ironman und ich habe alle gefinisht und darauf bin ich stolz. Ich hatte mir schon etwas mehr erhofft, vor allem beim Marathon, aber es ging einfach an diesem Tag nicht mehr. Ich wurde übrigens fünfte in meiner AK und 20. Frau insgesamt. Und das ist ja auch gar nicht einmal so schlecht ;o) Und hey, ich habe es an die Startlinie geschafft und mich nicht vorher über den Haufen fahren lassen!

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Das tat so weh!

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Fix und Foxi im Ziel

Auf jeden Fall hat die Reise sehr viel Spaß gemacht: Alex (du bist der Größte!), Ramona (danke für deine tolle Unterstützung an der Strecke!), Uli (sooo schnell und soo nett!) und natürlich Stephan (dbfdw!) haben die Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

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Der erste gemeinsame Ironman

Nun werde ich mich erst einmal richtig erholen, Freunde treffen, längst fällige Erlebnis Gutscheine einlösen und natürlich ein wenig sporteln, aber wirklich nur ein wenig. Neue Ziele sind bereits gesteckt und dafür brauche ich wieder volle Energie. Außerdem sieht das Display meiner Uhr ohne einen Countdown total langweilig aus ;o) Dazu später mehr.

Bis dahin,

Eure Anja

Ruppiner Duathlon – 2. Platz, aber mit viel “Aua”

Nun auch schon wieder über eine Woche her möchte ich trotzdem noch den Bericht von Duathlon “nachreichen”. Ich war mittlerweile zum dritten Mal beim Ruppiner Duathlon am Start (mittlerweile haben wir nun auch schon ein kleines Tassen-Service zusammen =0). Das Wetter war prima und ich freute mich sehr auf den Wettkampf. Da die Woche trainingstechnisch sehr anstrengend und der Duathlon der letzte “Peak” der dritten Belastungswoche war, hielten sich meine Erwartungen in Grenzen. Vor Ort waren dann wieder “die üblichen Verdächtigen”, denn viele nutzen diesen Duathlon zum Saisoneinstieg. Und was wieder für Material aufgefahren wurde, echt der Wahnsinn! Aber wirklich schön für’s Auge.

Der Startschuss fiel und los ging’s. Für mich natürlich nicht ganz so schnell wie bei den anderen, denn ich bin einfach ein “Diesel” und brauche eine Weile bis ich in Schwung komme. Und fünf Kilometer… puhh… die sind verdammt kurz und anstrengend! Dann sind es auch keine flachen Kilometer, sondern es geht erst über ein Feld, dann durch den Wald, dann eine Wiese… also alles nicht meins =0

Irgendwann kam auch ich in die Wechselzone. Da mein letzter Wechsel bzw. mein letzter Wettkampf nun schon sehr lange her war (Unfall…) hatte ich echt ein wenig Panik und habe natürlich auch in der Aufregung ein paar Dinge durcheinandergebracht, aber dafür sind ja “Trainingswettkämpfe” da. Als ich dann auf meinem Rad saß war alles gut, nun konnte die Verfolgung beginnen. Welche Verfolgung? Ich wußte null an welcher Position ich war und es hat mich eigentlich auch nicht wirklich interessiert, da ich ganz schön mit mir zu kämpfen hatte. Meine Beine haben von dem Training in der Woche gebrannt… aua! Ich konnte gar nicht richtig drücken. Da es aber eine Wendepunkt Strecke ist sieht man irgendwann an welcher Position man ist. Und auf einmal war SIE vor mir, die schnelle Kurzdistanztriathletin =0. Ich bin dann zwar vorbeigefahren, aber habe nicht wirklich versucht “Abstand” reinzubekommen, denn ich konnte einfach nicht schneller. Zum Glück war der Wind auf dem Rückweg nicht mehr ganz so schlimm, aber von dem erhofften famosen Rückenwind war auch nichts zu merken. Gutes Training für Lanzarote.

Ich kam dann als erste in die zweite Wechselzone und der zweite Wechsel klappte auch besser als der erste. Nach dem zweiten Kilometer allerdings dachte ich schon “ach, nur mal kurz stehen bleiben, wie schön wäre das”. Ich bin dann zwar weitergelaufen, aber als mich “die schnelle Kurze” =0 überholte dachte ich wirklich für einen kurzen Moment ich stehe.  Juliane flog förmlich an mir vorbei! Und das sah so gut aus! Die letzten Kilometer habe ich dann auch noch geschafft und lief als zweite Frau ins Ziel. Man war ich platt und ich habe sofort gedacht “Gut das jetzt eine Woche Ruhe kommt!” .

Die Woche Ruhe (die Woche ist so schnell vergangen! =0) ist nun auch schon wieder vorbei und ab morgen beginnen die letzten zwei Trainingswochen für den IRONMAN Lanzarote. Am 15. geht es dann los, ich kann es kaum noch erwarten und freue mich schon sehr. Nun ist das Oberste Gebot Gesund zu bleiben und gut auf sich zu achten, damit ich es an die Startlinie schaffe =0.

Drückt mir die Daumen und bleibt auch ihr gesund und munter!

Liebe Grüße,

Eure Anja

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